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Acanceh: Ein Einblick in die alte Maya-Zivilisation

Acanceh, eine Stadt und alte Maya archäologische Stätte, befindet sich in Mexikos Yucatan Staat, etwa 21 Kilometer von Merida, die Hauptstadt von Yucatán. Sie dient als Sitz von Acanceh Gemeinde. Der Name Acanceh stammt aus der Yucatec-Maya-Sprache und bedeutet „Stöhnen des Hirsches“. Dieser Ort ist bekannt für seine kontinuierliche Besiedlung von der Präklassik (etwa ab 300 v. Chr.) bis heute und zeigt eine einzigartige Verbindung von modernem Leben und antiker Geschichte.

Bevölkerung und Sprache

Die Stadt Acanceh hat eine Bevölkerung von etwa 11,000 Menschen, überwiegend Maya-Abstammung. Die Maya- Die Sprache ist hier weit verbreitet, obwohl man im Allgemeinen grundlegende Spanischkenntnisse versteht, was das reiche kulturelle Erbe der Region widerspiegelt.

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Historischer Überblick

Acanceh wurde zwischen 300 und 500 n. Chr., während der Frühklassik, gegründet. Es wird angenommen, dass die Itzaes die Stadt während ihrer Migration von Ost nach West über die Halbinsel Yucatán gründeten. Diese Migration führte auch zur Gründung anderer bedeutender Stätten wie Chichén Itzá, Izamal und T'Hó (heute Mérida). Vor der Ankunft der Spanier fiel Acanceh in den Zuständigkeitsbereich (Kuchkabal) der Chakanes.

Das alte Stadt erstreckte sich über 4 Quadratkilometer und umfasste rund 400 Gebäude. Drei dieser Gebäude wurden bis heute restauriert und sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Bemerkenswert ist eine dreistöckige Treppe Pyramide, 11 Meter hoch, geschmückt mit geschnitzten Masken, die den Einfluss von Teotihuacano verraten. Dies hat einige Gelehrte zu der Annahme veranlasst, dass Acanceh eine „Kolonie“ von gewesen sein könnte Teotihuacan.

Architektonische Bedeutung

Der „Palast der Stuckarbeiten“ ist ein weiteres bedeutendes Bauwerk in Acanceh. Er ist 50 Meter breit und 6 Meter hoch. Er ist bekannt für seine aufwendigen Friese und sein komplexes Design mit zahlreichen Räumen und detaillierten Schnitzereien. Die Architektur von Acanceh, insbesondere die Präsenz von Teotihuacano-Elementen, bietet wertvolle Einblicke in die kulturellen und Handelsbeziehungen, die zwischen den alten Mesoamerican Zivilisationen.

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Archäologische Entdeckungen und Forschung

Die Stätte Acanceh war im Laufe der Jahre Gegenstand verschiedener archäologischer Bemühungen. Die erste Erwähnung von Acanceh aus archäologischer Sicht erfolgte durch Französisch Entdecker-Fotografin Desiré Charnay. Nachfolgende Arbeiten des österreichischen Entdeckerfotografen Teobert Maler führten zur Entdeckung von a Hügel aus losen Steinen auf dem Hauptplatz der Stadt, unter dem Reste einer einst gewölbten Kammer und Stuckmasken gefunden wurden.

In 1933, Mexikaner Der Gelehrte Miguel Angel Fernández führte weitere Untersuchungen an der Stätte durch, die zur Konsolidierung des „Palastes der Stuckarbeiten“ führten. Seine Arbeit ergab, dass es sich bei dem Gebäude um eine radiale Pyramide handelte, eine typische frühe (späte Vorklassik bis Frühklassik) peten Konfiguration mit Treppen, die in alle vier Himmelsrichtungen ausgerichtet sind.

In jüngerer Zeit haben archäologische Untersuchungen unter der Leitung von Beatriz Quintal bedeutende Teile des Stuckpalastes, eines bedeutenden Pyramidengebäudes in der Stadt, und vier riesige Stuckmasken an den Fassaden des Haupttempels freigelegt. Diese Entdeckungen, insbesondere der Stil der großen Masken, legen nahe, dass Acanceh bereits vor 2,000 Jahren ein wichtiges städtisches Zentrum war.

Fazit

Acanceh ist ein Beweis für die reiche Geschichte und das bleibende Erbe der Stadt Maya-Zivilisation. Seine kontinuierliche Besetzung, Integration des modernen Lebens mit antike Ruinenund die bedeutende archäologische Funde Die hier gemachten Entdeckungen tragen zu unserem Verständnis der alten mesoamerikanischen Kulturen bei. Die Stätte von Acanceh bietet nicht nur einen Blick in die Vergangenheit, sondern dient auch als Erinnerung an die komplexen Geschichten, die unsere Gegenwart und Zukunft prägen.

Quellen:
Wikipedia
Mesoweb
Bild-Kredit