Die Geheimnisse von Endere lüften
Endere, auch bekannt als Āndí'ěr, ist ein archäologisches Juwel in Xinjiang, China. Eingebettet in der südlichen Taklamakan-Wüste war es Teil der südlichen Route der alten Seidenstraße. Bei diesem Ort könnte es sich um den Ort Saca handeln, der in alten Dokumenten in der Kharoṣṭhī-Schrift erwähnt wird.
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Archäologische Ausgrabungen in Endere
Im Jahr 1901 grub Sir Mark Aurel Stein die Fort von Endere. Er glaubte, dass es als wichtiger Militärposten und Zentrum buddhistischer Anbetung diente. Auf halbem Weg zwischen Charchan und Niya gelegen, bot der Ort wertvolle Einblicke in die Antike. An der Stätte gefundene Münzen zeigen, dass die Chinesen das Gebiet bereits während der Han-Dynastie kontrollierten. Die Tibeter übernahmen während der Tang-DynastieDas Fort wurde jedoch im 9. Jahrhundert aufgegeben, als der Fluss Endere seinen Lauf änderte.

Buddhistische Anbetung
Stein entdeckte mehrere Gebäude, die dem buddhistischen Gottesdienst gewidmet waren. Ein Schrein war mit Stofffetzen und Fragmenten buddhistischer Manuskripte in Chinesisch, Tibetisch und Sanskrit gefüllt. Diese Funde lassen darauf schließen, dass der Ort Gläubige von nah und fern anzog.
Die historische Bedeutung von Endere
Endere, früher Tanglan City genannt, liegt in der Wüste, 20 Kilometer westlich des Dorfes Endere im Kreis Minfeng. alte Stadt, kreisförmig, hatte ein nach Osten gerichtetes Tor. Die Stadtmauern waren 2-3 Meter dick und der Durchmesser der Stadt betrug etwa 200 Meter. Die Stadt war dicht bebaut, liegt heute aber in Trümmern. Archäologen haben in der Stadt Baumwollkapseln, Weizenähren und Baumwollstoffe gefunden.

Eine geschützte Site
Seit 2001 steht die Stätte als bedeutende historische und kulturelle Stätte Chinas unter Schutz. Sie trägt die Katalognummer 5-137 2, wodurch ihr Erhalt für künftige Generationen sichergestellt ist.
Verbindungen zur Seidenstraße
Endere war ein wichtiges militärisches und buddhistisches Zentrum. Belege belegen, dass die chinesische Herrschaft seit der Han-Dynastie bestand. Tibetisches Reich während der Tang-Dynastie. Stein fand eine kleine buddhistische Tempel mit einer Inschrift, die den Besuch eines Beamten der Tang-Dynastie im Jahr 719 n. Chr. dokumentiert. In Verbindung mit tibetisch-buddhistischen Schriften weist dies auf eine frühe Herrschaft der Tang-Dynastie hin, die nach und nach auf die Tibeter überging.

Artefakte und Funde
Bei Steins Ausgrabungen wurden Nischen mit Textilien und Fragmenten buddhistischer Schriften in Chinesisch, Tibetisch und Sanskrit freigelegt. Diese Funde unterstreichen die Bedeutung der Stätte als religiöses Zentrum, das Gläubige aus der Ferne anzog.
Inschriften und Tafeln
Beim Reinigen eines kleinen buddhistischer TempelStein fand eine Inschrift auf einer Steintafel. Sie bezeugte den Besuch eines Beamten der Tang-Dynastie im Jahr 719 n. Chr. Diese Inschrift sowie die tibetisch-buddhistischen Schriften ließen Stein glauben, dass der Ort zunächst unter der Kontrolle der Tang-Dynastie stand, später aber vom tibetischen Reich besetzt wurde. Schließlich Festung wurde aufgegeben, als der Fluss austrocknete und sich in Sanddünen verwandelte.

Endere ist nach wie vor eine faszinierende archäologische Stätte. Die dort entdeckten Funde bieten einen Einblick in die reiche Vielfalt an Geschichte, Kultur und Religion entlang der alten Seidenstraße.
Quellen:

