Das Pentney horten ist eine bedeutende archäologische Entdeckung aus Norfolk, England, datiert auf das späte Angelsächsisch Zeitraum. Dieser 1978 entdeckte Schatz besteht aus sechs kunstvoll gearbeiteten Silberbroschen, die vermutlich aus dem 9. und 10. Jahrhundert n. Chr. stammen. Ihre Handwerkskunst spiegelt die fortgeschrittenen Metallverarbeitungsfähigkeiten und die symbolische Bedeutung von Schmuck in der angelsächsischen Gesellschaft wider. Der Schatz befindet sich heute im British Museumund bietet Einblicke in die künstlerischen Stile und sozialen Gepflogenheiten der damaligen Zeit.
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Entdeckung des Pentney-Schatzes

Der Pentney-Schatz wurde zufällig von einem Totengräber im Dorf Pentney in der Grafschaft Norfolk entdeckt. Bei seinen Grabungen stieß er auf mehrere Silbergegenstände in einem scheinbar sorgfältig angelegten Hort. Da er den potenziellen historischen Wert erkannte, meldete er den Fund, was zu einer archäologischen Untersuchung führte. Bei der Ausgrabung und weiteren Untersuchungen wurden sechs kunstvolle Silberbroschen mit deutlich angelsächsischen Motiven entdeckt. Der Fund weckte das Interesse an angelsächsischem Schmuck und Beerdigung Praktiken, angesichts seiner Lage auf einem Friedhof.
Zusammensetzung und Design der Broschen

Die sechs Broschen im Pentney-Schatz sind aus hochwertigem Silber gefertigt und zeigen jeweils eine Unvergesslich Kombination aus komplizierten Designs. Die Broschen zeigen verschiedene angelsächsische Metallbearbeitungstechniken, darunter Gravur, Stanzen und Repoussé (eine erhabene Erleichterung Design). Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die Handwerkskunst Einflüsse skandinavischer und anderer germanischer Kunststile widerspiegelt, die für die angelsächsische Zeit charakteristisch sind.
Jede Brosche zeigt stilisierte Tiermotive, verwobene Knotenmuster und detaillierte kreisförmige Designs. Die Kunsthandwerker schufen diese Symbole wahrscheinlich, um kulturelle und religiös Bedeutung, da Tiere und geometrische Muster im angelsächsischen Raum häufig Schutz, Macht oder spirituelle Überzeugungen symbolisierten Kultur. Ihre Entwürfe dienen auch als Beispiele für den ornamentalen Stil, der in Angelsächsisches England, wo Schmuck nicht nur als Dekoration, sondern auch als Statussymbol fungierte.
Kulturelle Bedeutung angelsächsischer Broschen

Broschen wie die im Pentney Hoard hatten in der angelsächsischen Gesellschaft sowohl einen funktionalen als auch einen symbolischen Wert. Diese Broschen wurden wahrscheinlich von Personen mit hohem sozialen Status getragen und dienten möglicherweise als Zeichen von Reichtum oder Rang. Das komplizierte Design lässt darauf schließen, dass diese Broschen Teil von Zeremoniell Kleidung, die bei wichtigen gesellschaftlichen oder religiösen Zusammenkünften getragen wird.
Darüber hinaus dienten angelsächsische Broschen als praktische Verschlüsse für Kleidung, insbesondere in kühleren Klimazonen. Die Broschen im Pentney-Schatz sind jedoch größer und kunstvoller als typische Alltagsgegenstände, was auf eine zeremonielle oder hochrangige Funktion hindeutet. Der Fund solcher Gegenstände auf einem Friedhof deutet zudem darauf hin, dass sie möglicherweise als Teil einer Ritual oder Opfergabe, möglicherweise dazu gedacht, den Verstorbenen zu ehren oder einen Platz im Jenseits zu sichern.
Historischer Kontext und Interpretation

Die angelsächsische Zeit in England, die vom 5. bis zum 11. Jahrhundert n. Chr. dauerte, war geprägt von einer Mischung kultureller Einflüsse aus benachbarten Regionen. Die Designs der Pentney-Broschen spiegeln dies wider und zeigen Elemente, die der skandinavischen und germanischen Kunst gemeinsam sind, sowie Christian Ikonographie, die in England nach dem 7. Jahrhundert vorherrschend wurde. Diese Mischung aus zahlen und christliche Elemente sind ein wiederkehrendes Thema in der angelsächsischen Kunst und symbolisieren die kulturelle Verschmelzung, die zu dieser Zeit stattfand.
Der Fundort liefert auch einen Kontext. Die Broschen wurden in Pentney entdeckt, einer ländlichen Englisch Dorf mit Verbindungen zu frühchristlichen religiösen Praktiken. Dies lässt darauf schließen, dass diese Objekte einer einflussreichen Familie oder einem hochrangigen Kirche Beamter, der diese Objekte möglicherweise in religiösen oder kulturellen Ritualen verwendet hat.
Erhaltung und aktuelle Darstellung

Nach seiner Entdeckung wurde der Pentney-Schatz umfangreichen Konservierungsarbeiten unterzogen, um eine weitere Verschlechterung zu verhindern und die Broschen in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen. Dieser Prozess umfasste eine sorgfältige Reinigung, kleinere Reparaturen und die Stabilisierung des Silbers, um die komplizierten Designs zu erhalten. Nach der Restaurierung wurden die Broschen in die Briten Museum, wo sie weiterhin ausgestellt bleiben.
Heute ist der Pentney-Schatz eine wertvolle Ressource für Wissenschaftler und die Öffentlichkeit. Er bietet eine greifbare Verbindung zu Englands angelsächsische Vergangenheit und gibt Einblicke in die Kunstfertigkeit, kulturelle Symbolik und soziale Hierarchie der Zeit. Jede Brosche ist ein Zeugnis der Handwerkskunst und symbolischen Tiefe der angelsächsischen Metallverarbeitung und trägt dazu bei, unser Verständnis der frühen englischen mittelalterlich Geschichte.
Fazit
Der Pentney-Schatz ist ein wichtiger Fund in Britische Archäologie. Durch Zufall entdeckt, offenbart es die kunstvolle Kunstfertigkeit und die reiche Symbolik der angelsächsischen Metallverarbeitung. Die detailreichen Broschen des Schatzes geben Hinweise auf die Sozialstruktur, die kulturellen Überzeugungen und die Kunst des angelsächsischen Englands. Der im British Museum aufbewahrte Schatz dient weiterhin als Lehr- und Inspirationsquelle und dient als Brücke zu einer fernen, aber grundlegenden Periode der Englische Geschichte.
Quelle:
