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Pueblo Bonito

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Pueblo Bonito: Ein umfassender Überblick

Pueblo Bonito, gelegen im Chaco Culture National Historical Park im Norden von New Mexiko, ist das größte und berühmteste Herrenhaus im Park. Erbaut von der Vorfahren PuebloansDie Stätte war von 828 bis 1126 n. Chr. bewohnt. Sie gilt als die am gründlichsten erforschte und gefeierte Kulturstätte im Chaco Canyon und diente von 850 bis 1150 n. Chr. als Epizentrum der Chaco-Welt.

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Der Anthropologe Brian Fagan hat Pueblo Bonito mit anderen archäologischen Ikonen wie Englands verglichen Stonehenge und Perus Machu PicchuDies unterstreicht seine Bedeutung für die archäologische Forschung. Trotz seiner Wichtigkeit war das Bauwerk natürlichen Gefahren ausgesetzt, insbesondere durch einen Teil der Canyonwand, den sogenannten „Bedrohlichen Felsen“, der 1941 einstürzte und einen Teil des Bauwerks zerstörte. Dieses Ereignis verdeutlichte das Bewusstsein und die Akzeptanz der Pueblo-Indianer für Umweltrisiken bei ihrer architektonischen Planung.

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Eine bedeutende Entdeckung im Jahr 2009 ergab Spuren von mexikanischem Kakao in Tonscherben im Pueblo Bonito, was auf ein Handelsnetzwerk hinweist, das sich über mindestens 1,200 Meilen erstreckte. Dieser Fund sowie das Vorhandensein zylindrischer Tongefäße deuten auf die Bedeutung des Pueblo Bonito für den regionalen Handel und die Rituale hin.

Entdeckung und Ausgrabung

Die Stätte wurde erstmals von US-Armeeleutnant James H. Simpson und seinem Führer Carravahal während einer Militärexpedition im Jahr 1849 dokumentiert. Spätere Ausgrabungen, insbesondere von Richard Wetherill und George H. Pepper zwischen 1896 und 1900, legten bedeutende Teile der Struktur und eine große Anzahl von Artefakten frei, die später dem American Museum of Natural History gespendet wurden.

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Architektonische und soziale Struktur

Der Entwurf von Pueblo Bonito umfasst eine zentrale Trennwand, die eine symmetrische Anordnung mit Great Kivas und über dreißig anderen zeremoniellen Strukturen schafft. Das Gelände umfasst etwa 800 Räume, wobei einige Gebäude eine Höhe von vier bis fünf Stockwerken erreichen. Obwohl erste Schätzungen auf eine große Bevölkerung schließen lassen, deuten neuere Analysen auf eine Spitzenbevölkerung von weniger als 800 Personen hin, was auf eine komplexe soziale Struktur mit einem Schwerpunkt auf rituellen Praktiken und nicht auf Wohnnutzung hinweist.

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Umweltauswirkungen und -rückgang

Der Bau und die Besiedlung von Pueblo Bonito hatten erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt, insbesondere die Entwaldung, die zusammen mit einer Dürreperiode zu einem starken Rückgang des Grundwasserspiegels und schließlich zur Aufgabe des Ortes nach etwa 300 Jahren der Besiedlung führte.

Matrilineare Gesellschaft

Ausgrabungen in Raum 33, einem Teil der frühesten Bauphase, brachten Elitegräber mit einer Fülle von Grabbeigaben zutage. Archäogenomische Analysen deuteten auf eine matrilineare Abstammung hin, was darauf schließen lässt, dass Pueblo Bonito etwa 330 Jahre lang mit einer matrilinearen Elite verbunden war. Dieser Befund stellt eine Verbindung zu den modernen Pueblo-Nachkommen her, von denen viele eine matrilineare Nachfolge praktizieren.

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Bauaufwand

Der Bau von Pueblo Bonito erforderte schätzungsweise 805,000 Arbeitsstunden, was den erheblichen Aufwand und die Organisation widerspiegelt, die mit seiner Errichtung verbunden waren.

Felskunst

Petroglyphen Die an der Felswand hinter Pueblo Bonito gefundenen sechszehigen Füße stammen aus dem späten 10. oder frühen 11. Jahrhundert und fügen dem reichen kulturellen Reichtum der Stätte eine weitere Ebene hinzu.

Pueblo Bonito bleibt ein zentraler Ort zum Verständnis der Ahnen Pueblo Kultur und die weitere Chaco-Welt. Seine architektonische Komplexität, seine ausgedehnten Handelsnetzwerke und die Zeugnisse einer strukturierten Gesellschaft bieten unschätzbare Einblicke in das Leben seiner Bewohner und ihr bleibendes Erbe.

Quellen:

Wikipedia
National Park Service