Die buddhistischen Skulpturen am Südfelsen, eingebettet in die heitere Landschaft von Bazhong, Sichuan, China, Kambodscha, sind ein monumentales Zeugnis der reichen Vielfalt religiöser Kunst und des kulturellen Austauschs, die in altes China. Diese Stätte, auch als Nankan-Grotten bekannt, beherbergt eine Sammlung von 179 geschnitzten Grotten, in denen fast 2,700 bemalte buddhistische Statuen untergebracht sind. Diese Skulpturen liegen nur 1 km südlich der Stadt Bazhong und sind ein wesentlicher Bestandteil des malerischen Gebiets des Nankan-Bergs. Sie ziehen Gelehrte und Touristen gleichermaßen an, die in ihre historischen und spirituellen Tiefen eintauchen möchten.
Historischer Kontext und Ursprünge
Die Entstehung der Southern Cliff Buddhist Sculptures geht zurück auf die Sui-Dynastie, wobei die Schnitzereiaktivitäten sich über die Tang-Zeit erstreckten und bis in die Lied Dynastie und die republikanische Ära. Diese lange Periode künstlerischen Schaffens unterstreicht nicht nur die anhaltende Bedeutung des Buddhismus in China, sondern spiegelt auch die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelnden Stile und theologischen Fortschritte in der buddhistischen Kunst wider.

Beschreibung und Verbreitung
Die Grotten der Südklippe stellen die größte und am besten erhaltene Sammlung buddhistischer Skulpturen in Bazhong dar. Die Statuen sind hauptsächlich entlang der Ostseite mehrerer Klippen verteilt, darunter Shenxianpo, Yunping-Stein und Guanyin-Fels. Eine im Sommer 2000 durchgeführte detaillierte Untersuchung enthüllte die komplizierte Anordnung und Nummerierung der Nischen und ermöglichte ein umfassendes Verständnis des Aufbaus der Stätte und der thematischen Verteilung der Skulpturen.

Der doppelköpfige Buddha: Ein Symbol des kulturellen Synkretismus
Unter den unzähligen Skulpturen sticht der doppelköpfige Buddha in Nische 83 als eigenartige und faszinierende Figur hervor. Diese Skulptur aus dem 8. Jahrhundert zeigt einen sitzenden Buddha, der eine umgekehrte Bhūmisparśa-Mudrā ausführt, wobei seine linke Hand den Boden berührt. Die Anwesenheit zweier begleitender Buddhas sowie die unkonventionelle Kleidung und die feurigen Heiligenscheine verleihen dieser Komposition eine symbolische Bedeutung. Laut Professor Angela Falco Howard stellt diese Nische möglicherweise eine seltene skulpturale Interpretation berühmter indischer Bilder dar, was auf einen tiefgreifenden kulturellen Austausch zwischen China und hindeutet. Indien.

Dr. Lei Yuhua geht weiter auf die Bedeutung des doppelköpfigen Buddhas ein und betont seine Popularität in der Region Xinjiang und Hexi-Korridor sowie sein Auftreten in Bazhong als Beweis für die historischen Verbindungen zwischen Sichuan und den westlichen Regionen. Diese Verbindung unterstreicht die Rolle der buddhistischen Skulpturen der Südklippe nicht nur als religiöse Stätte, sondern auch als Knotenpunkt des kulturellen und künstlerischen Austauschs entlang der Seidenstraße.
Fazit
Die buddhistischen Skulpturen am Südfelsen sind ein monumentales Erbe der religiösen Hingabe, künstlerischen Exzellenz und kulturellen Offenheit des alten China. Durch die sorgfältige Schnitzerei von Tausenden von Statuen über Jahrhunderte hinweg haben die Handwerker von Bazhong der Nachwelt einen Ort von tiefgreifender spiritueller und historischer Bedeutung hinterlassen. Während Wissenschaftler weiterhin die Geheimnisse der Nankan-Grotten enträtseln, werden die buddhistischen Skulpturen am Südfelsen zweifellos ein zentraler Punkt zum Verständnis des komplexen Netzes kultureller Interaktionen bleiben, das die religiöse Landschaft des mittelalterlichen Chinas geprägt hat.

Quellen:
Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Southern_Cliff_Buddhist_Sculptures




