Die Pir Panjal Range, Teil des majestätischen Himalaya, erstreckt sich von Murree bis ins Jahr Pakistan zum Rohtang-Pass in Himachal Pradesh, Indien. Diese Region, bekannt für ihre atemberaubenden Landschaften, ist kürzlich zum Zentrum eines archäologischen Rätsels geworden, das auf die Existenz einer bisher unbekannten Zivilisation hindeutet. Die Entdeckung mysteriöser Reiterstatuen in der Jammu Region des Staates Jammu und Kashmir hat bei Historikern, Archäologen und der lokalen Bevölkerung Interesse und Spekulationen geweckt. Dieser Artikel befasst sich mit den Funden eines russisch-indischen Archäologenteams und untersucht die Auswirkungen ihrer Entdeckungen auf unser Verständnis der Geschichte der Region.
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Entdeckung und erste Untersuchungen
Im Juni 2017 startete eine bahnbrechende Expedition unter der Leitung eines russisch-indischen Archäologenteams, unterstützt von der Gerda Henkel Stiftung, die Erkundung des westlichen Teils des Inneren Himalaya im Pir-Panjal-Gebirge. Ziel war die Dokumentation und Analyse der steinernen Pferdeskulpturen, die seit langem Teil der lokalen Überlieferung im Ramban-Distrikt von Jammu und Kaschmir sind. Diese Expedition unter der Leitung der russischen Wissenschaftlerin Natalia Polosmak war Teil eines dreijährigen Forschungsprojekts, das vom Institut für Archäologie und Ethnographie (IAE) der Russischen Akademie der Wissenschaften finanziert und vom Russischen Wissenschaftsfonds und der Henkel-Stiftung unterstützt wurde. Deutschland.

The Gool Site: Ein Freilichtmuseum
Die Untersuchungen des Teams konzentrierten sich auf die Gegend um das Dorf Gool, wo sie zahlreiche Skulpturen und Steinplatten entdeckten, die über Felder und Flüsse verstreut und sogar in die lokale Architektur integriert waren. Dieser Ort, praktisch ein Freilichtmuseum, bot eine einzigartige Gelegenheit, diese Artefakte in ihrer natürlichen Umgebung zu studieren. Die lokale muslimische Bevölkerung wusste wenig über die Ursprünge der Statuen und betrachtete sie als mysteriöse Überreste aus einer unbekannten Vergangenheit.

Technologischer Ansatz zur Dokumentation
Um die Statuen zu dokumentieren, setzte das Team fortschrittliche technologische Methoden ein, darunter Oberflächen-Laserscanning durch das Trimetary Consulting-Team unter der Leitung von Mikhail Anikushkin. Diese Technik erzeugte eine farbige Punktwolke, die detaillierte Informationen über die Geometrie, den Abstand, die Ausrichtung und das Mikrorelief des Standorts lieferte und bei der wissenschaftlichen Analyse, Ausgrabungsplanung und Erhaltungsbemühungen hilfreich war.

Entdeckung ritueller Komplexe und Wasserquellen
Die Expedition entdeckte zwei alte Ritualkomplexe mit einzigartigen Steinfiguren, was einen bedeutenden Durchbruch in der Erforschung der Geschichte der Region darstellte. In diesen Heiligtümern wurden etwa 200 Reiterstatuen gefunden, von denen einige mehrere Reiter auf einem einzigen Pferd darstellten. Diese Funde deuten auf die Anwesenheit einer bisher unbekannten Zivilisation hin, die im Mittelalter im Himalaya florierte. Darüber hinaus wurden mehrere Wasserquellen und andere Steinstrukturen Es wurden mit den religiösen Komplexen in Zusammenhang stehende Funde entdeckt, die die Bedeutung dieser Stätten weiter unterstreichen.

Die Reiter: Krieger oder mythologische Wesen?
Die Statuen zeigen Pferde mit mehreren Reitern, die möglicherweise mythologische Figuren oder Helden darstellen. Die detaillierte Handwerkskunst zeigt die Kleidung, den Schmuck und die Waffen der Reiter und lässt auf eine Verbindung zu den hephthalitischen Herrschern des 5. bis 7. Jahrhunderts n. Chr. schließen. Diese Verbindung bietet wertvolle Einblicke in die kulturelle Schicht der Region während einer Zeit der Invasion und Herrschaft dieser rätselhaften Figuren.

Eine längst verlorene Zivilisation?
Die Entdeckung dieser Reiterstatuen und Ritualkomplexe hat Forscher zu Spekulationen über die Existenz einer längst verlorenen Zivilisation im Himalaya veranlasst. Laut Viacheslav Molodin, stellvertretender Direktor des IAE, scheint diese Zivilisation plötzlich entstanden zu sein, sich in abgelegenen Gebieten niedergelassen zu haben und ein bemerkenswertes Erbe hinterlassen zu haben. Die Einzigartigkeit der Skulpturen und das Fehlen ähnlicher Artefakte in der Geschichte der indischen Kunst lassen darauf schließen, dass wir gerade erst beginnen, die Komplexität der Vergangenheit dieser Region aufzudecken.

Fazit
Die geheimnisvollen Reiterstatuen des Pir Panjal-Gebirges sind ein Zeugnis einer Zivilisation, die der Welt bisher verborgen blieb. Diese Erkenntnisse stellen unser Verständnis der historischen und kulturellen Dynamik im Nordwesten Indiens und der Himalaya-Region in Frage. Im weiteren Verlauf der Forschung besteht die Hoffnung, dass weitere Untersuchungen mehr über die Ursprünge, den Zweck und die Menschen hinter diesen rätselhaften Skulpturen enthüllen und so Licht auf ein bisher unerzähltes Kapitel der Menschheitsgeschichte werfen.

Quellen:
https://steppes.proboards.com/thread/2095/statues-depicting-hephthalite-riders-india
https://www.bizsiziz.com/archaeologists-in-india-find-evidence-of-a-previously-unknown-civilization/

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