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Wilcahuaín

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Der archäologische Komplex von Wilcahuaín: Ein Testament für das kulturelle Erbe des alten Peru

Die archäologische Stätte von Wilcahuaín, auch bekannt als Huilcahuaín, Huillcahuayín oder Willkawaín, stellt ein bedeutendes Kapitel in der alten Geschichte von Peru. Diese Stätte umfasst einen bemerkenswerten architektonischen Komplex aus dem vor Inka Ära, liegt in der Callejón de Huaylas, etwa 7 km nordöstlich von Huaraz, im Bezirk Independencia, Provinz Huaraz, Departement Ancash, auf einer Höhe von 3400 Metern über dem Meeresspiegel. Das Herzstück dieses Komplexes ist der sogenannte „Tempel von Huilcahuaín“, ein dreistöckiges Gebäude, das vom architektonischen Einfallsreichtum seiner Schöpfer zeugt.

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Ursprünge und kulturelle Bedeutung

Die Ursprünge von Wilcahuaín gehen auf die Frühe Zwischenzeit zurück, wobei Belege darauf hindeuten, dass es einige Jahrhunderte vor Christus gegründet wurde. Zunächst diente es als eines der Verwaltungszentren der Recuay-Kultur, bevor es zu einem bedeutenden Ort für die Huari-Kultur wurde (oder Du warst) während der Periode des Mittleren Horizonts. Dieser Übergang erfolgte wahrscheinlich durch militärische Eroberung oder durch Allianzen, die durch königliche Heiraten zwischen der Elite der Recuay und der Huari geschlossen wurden. Die Stätte blühte bis etwa zum 9. Jahrhundert n. Chr.

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Architektonische Wunder von Wilcahuaín

Das Hauptgebäude, oft als „Tempel“ bezeichnet, lässt sich genauer beschreiben als Mausoleum, Teil des Stadtzentrums von Huilcahuaín. Bei seiner Errichtung wurde die Oberfläche teilweise abgeflacht, um Platz für die Struktur zu schaffen. Das Gebäude misst an seiner Basis etwa 10.7 mal 15.6 Meter und das Mauerwerk besteht aus rustikalem Stein und Lehmmörtel. Es verfügt über drei Stockwerke, die durch Innentreppen und Rampen miteinander verbunden sind, mit insgesamt 19 Innenräumen. Das Design umfasst auch ein ausgeklügeltes Belüftungssystem für seine Galerien und Schächte, und das Dach besteht aus großen Platten, die in einer doppelten Neigung angeordnet sind und eine Höhe von 9 Metern erreichen.

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Der Huari-Einfluss und die kulturelle Transformation

Zur Zeit der Huari-Expansion, die zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert n. Chr. ein ausgedehntes Andenreich errichten sollte, war Wilcahuaín bereits seit langem ein kulturelles und administratives Zentrum. Der Einfluss der Huari zeigt sich in der Abkehr von traditionellen unterirdischen Galeriegräbern hin zum Bau imposanter Mausoleen oder Abonnieren, ein Hinweis auf die kulturellen Praktiken von Tiahuanaco-Huari. Diese Strukturen dienten als Begräbnisstätten für die Elite und veranschaulichen die kulturelle Integration und Entwicklung innerhalb der Region Callejón de Huaylas.

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Ichic Willkahuaín: Eine Begleitseite

Etwa 800 Meter von Wilcahuaín entfernt liegt der archäologische Komplex von Ichic Willkahuaín, der aus 15 Chullpas besteht, die ebenfalls den architektonischen Einfluss der Huari aufweisen. Diese kleinen Türme, die als kollektive Gräber für die Elite gedacht waren, bedeuten eine Abkehr von den traditionellen Bestattungspraktiken aus der Zeit der Chavín-Kultur. Ausgrabungen, die zwischen 2005 und 2007 vom Bergbauunternehmen Barrick Misquichilca finanziert wurden, datieren den Komplex auf etwa 700 n. Chr., was mit der Entstehung der Huari-Kultur übereinstimmt. Artefakte wie Textilien, Metallgegenstände, Opferkeramik und Walkmühlen, die an der Stätte ausgegraben wurden, geben wertvolle Einblicke in die religiösen Rituale und das tägliche Leben der Bewohner.

Fazit

Der archäologische Komplex von Wilcahuaín und Ichic Willkahuaín bietet einen faszinierenden Einblick in die kulturelle Dynamik und architektonischen Errungenschaften von altes Peru. Durch das Studium dieser Stätten gewinnen wir ein tieferes Verständnis für das Zusammenspiel verschiedener Kulturen und die Entwicklung gesellschaftlicher Praktiken im Laufe der Zeit. Im Laufe der Forschung werden diese antike Ruinen wird zweifellos mehr über die reiche Geschichte der Menschheit in der Andenregion verraten.

Quellen:

Wikipedia