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Yucuita

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Yucuita, eine archäologische Stätte von großer historischer Bedeutung, liegt im Mixtec Gemeinde San Juan Yucuita in Oaxaca, Mexiko. Diese Site, gegründet von der Mixtekische Zivilisation Während der vorklassischen Periode diente Yucuita hauptsächlich als kleines Dorf mit Schwerpunkt auf Landwirtschaft und Obsidian. Seine ununterbrochene Besiedlung vom 14. Jahrhundert v. Chr. bis zum 9. Jahrhundert n. Chr. macht Yucuita zu einer der am besten erforschten archäologischen Stätten der Mixteken.

Lage und Beschreibung

Yucuita liegt in der Sierra Mixteca von Oaxaca, etwa 86 km nordöstlich von Oaxaca-Stadt. Obwohl es in der Mixteken-Zivilisation im Allgemeinen keine monumentale Architektur gibt, sind in Yucuita zwei bedeutende architektonische Komplexe zu finden. Diese Komplexe waren seit den 1930er Jahren Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Die jüngsten Ausgrabungen wurden zwischen 1976 und 1980 vom Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) durchgeführt.

Der erste Komplex diente als Wohnquartier für die herrschende Elite und verfügte über eine Plattform auf einem Hügelhang, auf der die Überreste von Wohnhäusern rund um einen zentralen Innenhof ruhten. Der zweite Komplex, ein zeremonielles Zentrum, hat einen Teil seiner Plattform und zwei lange Mauern bewahrt, von denen eine 70 m lang und 4 m hoch ist.

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Obsidiananalyse und interregionale Interaktion

Die Bedeutung der Stätte wird durch die diachrone und synchrone Analyse der Obsidianbeschaffung in der Mixteca Alta, Oaxaca, noch weiter unterstrichen. Eine umfassende Studie, unterstützt von FAMSI, analysierte 410 Obsidianfragmente aus Yucuita und anderen Stätten in Oaxaca. Diese Analyse enthüllte eine Vielzahl von Obsidianquellen, was auf komplexe interregionale Interaktionen und Austauschnetzwerke hindeutet.

Insbesondere die Obsidiananalyse der Cruz-B-Phase zeigte, dass die Mehrheit der Haushalte zwar auf Obsidian aus Paredón angewiesen war, die Haushalte der Oberschicht jedoch Zugang zu zusätzlichen, exklusiven Quellen hatten. Diese Vielfalt an Obsidianquellen unterstreicht die soziale Komplexität und das komplexe Austauschnetzwerk, das die Mixteken-Zivilisation kennzeichnete.

Diachronische Veränderungen bei der Obsidianbeschaffung

Die Untersuchung von Obsidianfragmenten aus der Yucuita-Phase im Vergleich zu denen aus der Cruz-B-Phase verdeutlicht bedeutende Veränderungen in der Obsidianbeschaffung und in den Wirtschaftsmodellen während der Spätformativen Periode. Während die Paredón-Quelle weiterhin wichtig blieb, nahm ihre Dominanz ab und andere Quellen aus dem Hochland Mexikos gewannen an Bedeutung. Diese Verschiebung spiegelt umfassendere Veränderungen in den wirtschaftlichen und sozialen Strukturen während dieser Zeit wider.

Fazit

Yucuita ist ein Beweis für den Einfallsreichtum und die Anpassungsfähigkeit der Mixteken-Zivilisation. Die architektonischen Überreste der Stätte und die umfassende Analyse der Obsidianbeschaffung bieten wertvolle Einblicke in die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Dynamiken des Mixteken-Volkes. Durch die kontinuierliche Erforschung von Yucuita können Forscher die Komplexität dieser alten Zivilisation und ihre Interaktionen mit den umliegenden Regionen weiter entschlüsseln.

Im Überblick

  • Name der Zivilisation: Mixtec
  • Land befindet sich: Mexiko
  • Alter der Site/des Ortes: Vom vierzehnten Jahrhundert v. Chr. bis zum neunten Jahrhundert n. Chr.